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Dialogprozess zur interkommunalen Wohnraumentwicklung im Städteverbund

Wie wollen wir in Grabow, Ludwigslust und Neustadt-Glewe künftig wohnen?

Was wollen wir an unserem Wohnungsbestand verbessern?

Welche Flächen wollen wir für Eigenheime oder andere Wohnformen ausweisen?

Wen wollen wir für unseren Standort anwerben?

Die Kommunen im Städteverbund Grabow, Ludwigslust und Neustadt-Glewe erweitern seit dem Jahr 2020 ihre Zusammenarbeit um das Thema Wohnraumentwicklung. Einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Wohnraumentwicklung kommt bei der Stärkung der regionalen Wirtschaft eine große Bedeutung zu. Dafür wurde der „Dialogprozess zur interkommunalen Wohnraumentwicklung“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, bis zum Jahresende 2022 eine gemeinsame Strategie zur Planung, Entwicklung und Bereitstellung von Wohnraum zu erarbeiten.

Zur Gestaltung des Dialogs sind während der Projektlaufzeit (Mai 2020 bis Dezember 2022) verschiedene Beteiligungsveranstaltungen vorgesehen.

-        Eine interkommunale Arbeitsgruppe, die ca. einmal pro Quartal tagt. Hier sind die Bürgermeister_innen, Vertreter_innen der Politik und Verwaltung sowie die kommunalen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften vertreten. Sie dient der fachlichen und organisatorischen Abstimmung.

-        Eine interkommunale Wohnungsmarktkonferenz, die einmal jährlich stattfindet. Die Konferenz richtet sich an die Mitglieder der interkommunalen Arbeitsgruppe ergänzt um weitere politische Vertreter_innen und externe Expert_innen zu verschiedenen Themen. Am 6. Mai 2021 findet die erste digitale Wohnungsmarktkonferenz statt. Der Fokus liegt auf der Bevölkerungsprognose für den Städteverbund sowie die Wohnformen „gemeinschaftliches Wohnen“ und „Mitarbeiterwohnen“.

-        Die Stadt(teil)workshops richten sich an die Bürger/innen im Städteverbund. In den Workshops können sie die Analyseergebnisse ergänzen und ihre Eindrücke sowie Ideen zum Wohnangebot einbringen. Geplant ist ein Workshop je Stadt nach den Sommerferien 2021.

Mit dem Dialogprozess sind „die raumplaner“ beauftragt, ein Büro für Stadt- und Regionalentwicklung aus Berlin.

Der Dialogprozess ist in das Leitprojekt „Wohnen in der Metropolregion Hamburg –bedarfsgerecht, zukunftsfähig, gemeinsam gestalten“ eingebettet.

FD III

Bau, Umwelt und Liegenschaften