+++   16.11.2018 18.30 Uhr Ritterbankett, Burg-Restaurant  +++     
     +++   17.11.2018 18.30 Uhr Ritterbankett, Burg-Restaurant  +++     
     +++   18.11.2018 Puppentheater mit Eddy Steinfatt  +++     
     +++   23.11.2018 18.30 Uhr Ritterbankett, Burg-Restaurant  +++     
     +++   24.11.2018 18.30 Uhr Ritterbankett, Burg-Restaurant  +++     
     +++   27.11.2018 Theaterfahrt nach Parchim  +++     
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Gemeinde Brenz

Kita „natura“; Übergabe an die Kinder 2018

Im Jahre 1230 wurde der Name des Dorfes Brenz zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das heutige Dorfbild und der Ortsteil Neu Brenz entstanden in wesentlichen Teilen 1797 und 1800. Die größte Veränderung des Dorfbildes brachte das Jahr 1800. In der Aufzeichnung des damaligen Pastors heißt es: "Am 29.4.1800 nachmittags 4.00 Uhr wurde das Dorf von einem verheerenden Schadensfeuer heimgesucht. Innerhalb weniger Stunden lag Brenz in Schutt und Asche. 64 Gebäude, das Pfarrhaus, das Küsterhaus und das Kirchenbuch wurden vernichtet, sie wurden ein Opfer der Flammen." Nicht beschädigt wurde die alte, aus Felsen erbaute Kirche und drei etwas abseits gelegene Gehöfte. Ein neues weiträumiges Dorf mit dem sogenannten "Niedörp" (neues Dorf in Richtung Spornitz) entstand. Eine weitere Veränderung, sicherlich die fortschrittlichste seit Bestehen des Dorfes, brachte die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchgeführte Separation und Vererbpachtung der bäuerlichen Hufen. Durch diese Separation und Vererbpachtung der Bauernstellen sollte im herzoglichen Domanium freier bäuerlicher Grundbesitz geschaffen werden. Zu den Hufnern gesellten sich ab 1846 die Häusler. Sie kamen aus der Schicht der Einlieger, der proletarischen Schicht der Landbevölkerung dieser Zeit. Erwähnenswert sind im Zusammenhang mit der Dorfentwicklung auch die Verkehrsverhältnisse. So wurde 1845 die Straße Ludwigslust-Neustadt-Parchim dem Verkehr übergeben, so dass die Verbindungen zwischen Dorf und Stadt sich wesentlich verbesserten, besonders der Transport landwirtschaftlicher Produkte. Eine Verbesserung brachte auch der 1862/63 gebaute Brenzer Kanal, der als Entwässerungskanal Lewitzwasser in die Elde führen sollte und gleichzeitig auf den angrenzenden Feldern eine erhebliche Senkung des Wasserspiegels brachte. Die Neubrenzer konnten jetzt ihre Felder mit Pflügen und Gespannen beackern, was vordem nicht möglich war. Im Jahr 2005 beging die Gemeinde Brenz ihr 775-jähriges Jubiläum. Zahlreiche Firmen und Betriebe haben heute ihren Sitz in Neu- bzw. Alt-Brenz. Ortsansässige Vereine gestalten das kulturelle Leben im Ort mit.

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