+++   19.10.2017 Werkstatt für Schüler in der Galerie  +++     
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Arbeitskreis Co2-neutrale Stadt

CO2-neutrale Stadt

Information und Beteiligung der Neustädter Unternehmen

 

In mehreren Informationsveranstaltungen im vergangenen Jahr hat die Stadt Neustadt-Glewe informiert, dass sie im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes Möglichkeiten prüft, einerseits den Verbrauch von Energie und damit den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen nachhaltig zu senken und andererseits die von der Stadt ausgehenden CO2-Emissionen durch geeignete Maßnahmen zu neutralisieren. Die Bearbeitung des Konzeptes wird von der Arbeitsgruppe Klimaschutz begleitet, der neben Vertretern der Stadt, die Erdwärme GmbH und mehrere Fachbüros angehören. Eine erste CO2-Bilanz ist in der abschließenden Bearbeitung.

 

Wegen der hohen Energieverbräuche und damit schädlichen Emissionen lag der Bearbeitungsschwerpunkt bei den Gebäuden, weil hier die höchsten Einsparpotenziale zu erwarten sind. Weitere Themen sind der Verkehr und die Maßnahmen, die die Stadt an ihrem eigenen Gebäudebestand verbrauchsmindernd realisieren kann.

 

Darüber hinaus wurde in einer Veranstaltung am 21. Juni 2011 in der Burg mit ansässigen Unternehmern diskutiert, welchen Beitrag die Firmen an den Bemühungen um die CO2-Neutralität bereits geleistet haben und noch leisten können. In einem Gespräch hat die AG Klimaschutz mit einigen die Unternehmensstruktur der Stadt repräsentierenden Firmen die Möglichkeiten und wirtschaftlichen Potenziale von Energieeinsparung und Klimaschutz erörtert, um deren Empfehlungen und Anregungen in das Konzept mit zu übernehmen.

Insgesamt kann ein positives Fazit aus dieser Veranstaltung dahingehend gezogen werden, dass hier einerseits Denkanstöße vermittelt wurden, andererseits auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die CO2-Minderungen aufgezeigt.

Besonders hervorzuheben ist dabei seitens der AG Klimaschutz die Bereitschaft der Unternehmen, hier gemeinsam mit der Stadt an der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zu arbeiten.

 

Klima

 

Förderungen für Hauseigentümer

 

Bafa – Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle

 

Zuschuss für eine Gebäudeenergieberatung

(Vor-Ort-Beratung)

 

Zuschuss für Ein- und Zweifamilienhäuser                                  300€

Zuschuss für Wohnhäuser mit mind. 3 Wohneinheiten                  360€

 

Sie erhalten eine detaillierte Analyse der Wärmeverluste Ihres Gebäudes und der Anlagentechnik inkl. einer überschläglichen Wirtschaftlichkeitsberechnung.

 

Auf Wunsch besteht die Möglichkeit einer Beratung über KfW-Mittel, auf der Rückseite erhalten Sie einen groben Überblick über die Förderungen.

 

 

 

 

 

Stadtbauförderung in Mecklenburg -Vorpommern, Sanierungsgebiet „Altstadt Neustadt-Glewe“, kleinteilige Modernisierungen

 

Förderungsfähig sind bauliche Maßnahmen zur Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in ihrer jeweils geltenden Fassung mit dem Ziel, die Energieeffizienz zu verbessern und den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu reduzieren.

- die Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes.

- der Umbau alter Wärmeerzeuger für Heizung und Warmwasser wird nur gefördert, wenn regenerative Energiequellen genutzt werden.

 

 

Regelförderung:  30 % der förderungsfähigen Baukosten

 

 

Der Umbau und die Erneuerung von Wärmeerzeugungsanlagen wird pauschal mit 25 % der nachgewiesenen Kosten für die Umrüstung gefördert.

 

 

Notwendige Architekten- oder Ingenieurleistungen sind bis zu einer Höhe von 10 % der förderungsfähigen Kosten gefördert werden.

 

 

 

KfW – Kreditanstalt für den Wiederaufbau

 

* Förderfähig  sind Wohngebäude, deren Bauantrag bzw. Bauanzeige vor dem 

  01.01.1995 gestellt wurden.

* Nicht Förderfähig sind Wochenend- und Ferienhäuser.

 

 

Kredit zur Sanierung:            2,02% für Einzelmaßnahmen und

2,02% für Effizienzhäuser* + Tilgungszuschuss

 

ohne Kredit ist ein Zuschuss möglich:

 

Einzelmaßnahmen        5% der förderfähigen Kosten, bis zu 2.500 € je Wohneinheit

Effizienzhaus 115                7,5% der förderfähigen Kosten, bis zu 5.625 € je Wohneinheit

Effizienzhaus 100                10% der förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 € je Wohneinheit

Effizienzhaus 85                  12,5% der förderfähigen Kosten, bis zu 9.375 € je Wohneinheit

Effizienzhaus 70                  15% der förderfähigen Kosten, bis zu 11.250 € je Wohneinheit

Effizienzhaus 55                17,5% der förderfähigen Kosten, bis zu 13.125 € je Wohneinheit

 

* die aktuelle Zinssätze sind vor Beantragung zu prüfen

 

Sonderförderungen:      

 

- zur Baubegleitung durch einen Sachverständigen

- Abbau und fachgerechte Entsorgung von Nachtspeicheröfen

- Optimierung der Wärmeverteilung

 

 

 „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“:

 

- Im Rahmen der Beratungsförderung werden Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gewährt.

- Initial- oder Detailberatungen möglich

- Zinsgünstige Kredite

- Kreditbetrag: Maximal 10 Millionen Euro pro Vorhaben

 

 

KfW-Effizienzhaus (Quelle: www.kfw.de)

Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der KfW entwickelt wurde. 

Die KfW nutzt dieses Qualitätszeichen im Rahmen ihrer Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren - KfW-Effizienzhaus. 

Die Zahl nach dem Begriff KfW-Effizienzhaus gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau (siehe Referenzgebäude) nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. 

 

 

KfW-Effizienzhaus 115

Der Energiebedarf sanierter Gebäude darf maximal 15% und der Transmissionswärmeverlust 30% höher sein als die Werte des Referenzgebäudes nach EnEV 2009.

 

KfW-Effizienzhaus 100

Der Energiebedarf sanierter Gebäude entspricht dem Niveau, das die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt. Der Transmissionswärmeverlust darf 15% höher als der Wert des vergleichbaren Referenzgebäudes sein.

 

KfW-Effizienzhaus 85

Das sanierte oder neu errichtete Gebäude benötigt nur 85% des Energiebedarfs des Referenzgebäudes. Der Transmissionswärmeverlust entspricht genau dem Wert des Referenzgebäudes nach EnEV 2009.

 

KfW-Effizienzhaus 70

Kommt mit 70% des Energiebedarfs eines vergleichbaren Referenzgebäudes aus. Der Transmissionswärmeverlust muss 15% unter dem Wert des Referenzgebäudes liegen.

 

KfW-Effizienzhaus 55

Der Energiebedarf des Gebäudes muss mindestens 45% und der Transmissionswärmeverlust 30% kleiner sein als die Werte des Referenzgebäudes nach EnEV 2009.