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A S P - Wildschweinjagd ist keine Lösung

05.03.2018

ASP - Wildschweinjagd ist keine Lösung 02

 

ASP - Die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest ist bereits seit 2014 bekannt. Getan hat sich bisher nichts. Jetzt wirken die Maßnahmen des Landwirtschaftsministers wie kopflose Panikmache. Kein Konzept für die Verwertung von Kadavern; der Preis für Wildschweinfleisch im freien Fall. Geldzahlungen an Jäger für jeden Abschuss und den doppelten Bonus (50 €) bei Zuhilfenahme eines Jagdhundes - 40.000 Tiere pro Jahr sollen die nächsten zwei Jahre beseitigt werden. Jagd auf Wildschweine zu jeder Zeit erlaubt. Das macht den Eindruck, an der falschen Stelle anzusetzen oder man sucht nur den Anlass, Hobbyjägern freie Bahn für ihr grausames Vergnügen zu eröffnen. Auf solche Weise ist der ASP jedenfalls wohl kaum beizukommen. Die bereits erfolgten Jagden auf diese durchaus vorsichtigen und keineswegs unintelligenten Tiere belegt: das Ziel der angestrebten Komplettbeseitigung kann gar nicht erreicht werden. In Wabel nach Angaben des Forstamtsleiters bisher noch gar kein Abschuss erfolgt (Stand März 2018). Ausgedehnte Drückjagden in der Lewitz mit Hunderten von Jägern führten zum Abschuss von gerade einmal 20 Tieren.

Bei Abwägung mit den Risiken, die solch eine unkontrollierbare Jagd erzeugt: - angeschossene Tieren greifen Menschen an und können auch kopflos in den Straßenverkehr hineinlaufen -

erscheinen die bisher gegen die ASP getroffenen Maßnahmen eher offenkundig untauglich, mindestens aber unzureichend.

 

Der Mensch ist die eigentliche Gefahr für die Verbreitung der Seuche und nicht nur Schweine passieren die polnische Grenze. Die nach bisherigen Erkenntnissen einzig Gefährdete ist die Agrarindustrie. Die Übertragbarkeit des Virus auf den Menschen kann zur Zeit ausgeschlossen werden (vgl. BFR vom 16.01.2018, BFR = Bundesinstitut für Risikobewertung).

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Weitere Informationen siehe Wildtierschutz Deutschland e.V.